Datenschutztag 2020

Was wissen soziale Medien über dich? Diese Frage müssen wir uns immer wieder stellen. Denn was wir auf Facebook, Instagram & Co. liken, teilen und tun, lässt Rückschlüsse auf unsere Persönlichkeit zu. Diese können sogar exakter sein als das, was Freunde und Familie über uns wissen. Wie sollen wir damit umgehen, und wie können wir uns schützen? Oder kann man das Internet auch bewusst dazu nutzen, um in kurzer Zeit ein breites Publikum für ein bestimmtes Anliegen zu erreichen?

Diesen Fragen widmet sich die Datenschutzstelle anlässlich des 14. Europäischen Datenschutztags, der am Donnerstag, den 30. Januar 2020, um 17.30 Uhr, im Vaduzer Saal stattfindet.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ihre Anmeldung nehmen wir gerne bis zum 22. Januar 2020 entgegen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Telefon: +423 236 60 90.

Checkliste für Benutzungsreglemente betreffend mobile Geräte

Der traditionelle Büro-Arbeitsplatz ist stark im Wandel begriffen und wird immer flexibler, digitaler und örtlich unabhängiger. Viele Unternehmen stellen ihren Mitarbeitern deshalb mobile elektronische Endgeräte für die Arbeit zur Verfügung. Um deren sicheren Gebrauch im geschäftlichen Kontext zu regeln und auch von der privaten Nutzung abzugrenzen, erlassen die Betriebe häufig detaillierte Reglemente dazu.

Die Datenschutzstelle hat bereits vor einiger Zeit eine Checkliste aus Datenschutzsicht zur Erstellung und Prüfung von solchen Reglementen betreffend die Nutzung mobiler Endgeräte veröffentlicht. Diese Checkliste wurde nun aktualisiert und an die neuen technischen sowie rechtlichen Gegebenheiten angepasst.

Sollten Sie mit der Erstellung oder Überarbeitung eines Reglements betreffend die Nutzung mobiler Endgeräte befasst sein, finden Sie die Checkliste der Datenschutzstelle hier

Fortbildungsseminar Zwischenbilanz zur DSGVO

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wurde in der EU ab dem 25. Mai und im EWR ab dem 20. Juli 2018 wirksam. Obwohl bereits zwei Jahre zuvor verabschiedet, führte sie dennoch zu sehr viel Aufsehen: in der Presse, bei betroffenen Unternehmen und Behörden sowie bei Datenschutzbeauftragten, und nicht zuletzt auch bei den Datenschutzbehörden.

Mittlerweile ist es um die DSGVO etwas ruhiger geworden. Hat sie ihre Ziele erreicht? Was hat sich mit der DSGVO verändert? Diese Veranstaltung soll eine erste Zwischenbilanz ziehen. Dabei wird der aktuelle Stand zur DSGVO aus verschiedenen Blickwinkeln diskutiert: aus Sicht der Unternehmen, der Schweiz als Drittland sowie den Aufsichtsbehörden.

Organisiert wird das Fortbildungsseminar durch die Private Universität im Fürstentum Liechtenstein in Zusammenarbeit mit dem dsv.li - Datenschutzverein in Liechtenstein, dem österreichischen Verein der Datenschutzbeauftragten, der BWB Rechtsanwälte AG, der Liechtensteinischen Industrie- und Handelskammer sowie der Datenschutzstelle im Fürstentum Liechtenstein. Reservieren Sie sich bereits jetzt den 17. Dezember 2019. Die Veranstaltung wird im Gemeindesaal in Triesen stattfinden.

Weitere Informationen finden Sie hier

Selbstevaluation Datenschutz

Vor kurzem hat die Datenschutzstelle ihre Aufsichtstätigkeit intensiviert und einen Fragebogen an verschiedene Unternehmen geschickt, mit welchem der Stand der Umsetzung der diversen datenschutzrechtlichen Pflichten unter der DSGVO in diesen Unternehmen abgefragt und kontrolliert wird.

Damit auch Sie einschätzen können, wo Sie in Bezug auf die Umsetzung des Datenschutzrechts in Ihrer Organisation stehen, stellt die Datenschutzstelle diesen Fragebogen auf ihrer Webseite zur freien Verfügung. Somit können Sie im Sinne einer Selbstevaluation herausfinden, wo allenfalls noch Lücken bestehen und wie Sie diese am besten schliessen können, damit Sie im Falle einer künftigen Kontrolle durch die Datenschutzstelle bestens vorbereitet sind.

Den Fragebogen der Datenschutzstelle zur DSGVO-Umsetzung finden Sie hier

Internationaler Datentransfer

Viele Organisationen übermitteln täglich grenzüberschreitend personenbezogene Daten, häufig auch an Empfänger in so genannten Drittländern ausserhalb des EU/EWR-Raumes. Gerade in Liechtenstein arbeiten viele Betriebe mit Dienstleistern in der Schweiz zusammen, die aus DSGVO-Sicht ein Drittland darstellt. Damit es bei solch internationalen Datenübermittlungen nicht zu einer Unterwanderung des hohen Datenschutzniveaus der DSGVO kommt, müssen auch (von Empfängern) in Drittländern ein adäquater Datenschutz, durchsetzbare Rechte sowie wirksame Rechtsbehelfe für die Betroffenen sichergestellt werden. Die bekanntesten Instrumente dazu sind der Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission oder geeignete Garantien wie Standarddatenschutzklauseln und verbindliche interne Datenschutzvorschriften (Binding Corporate Rules).

Mehr zum internationalen Datentransfer und den wichtigsten Instrumenten zur Gewährleistung eines adäquaten Schutzniveaus personenbezogener Daten kann hier auf der Internetseite der Datenschutzstelle nachgelesen werden.